Aus aktuellem Anlass: Wer sollte Bundespräsident Wulff nachfolgen!

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Nachdem gestern die Meldung kam, dass die Staatsanwaltschaft Hannover die Aufhebung der Immunität von Bundespräsident Wulff beim Deutschen Bundestag beantragen wird, brachen die Dämme. Es war absehrbar, dass Wulff diese Entwicklung nicht länger wird ignorieren können.

Michael Spreng hat diese Entwicklung aufgegriffen und die Situation analysiert und auf sprengsatz.de Schlüsse für die Zukunft gezogen. Und anderswo, bei “…Kaffee bei mir”  wird sich darüber lustig gemacht, zu Recht.

Wenn Wulff in wenigen Minuten vor die Presse tritt, kann es nur um seinen Rücktritt gehen. Dieses Kapitel wäre dann unrühmlich zu Ende gegangen. Die viel spannendere Frage wird sein, wen die Koalition, sie hat immer noch eine Mehrheit in der Bundesversammlung, für die Nachfolge nominieren wird. Der aktuelle Verteidigungsminister de Maiziere wird in den Medien bereits als Nachfolger gehandelt.

Kann die Kanzlerin bitte jetzt die Lehren aus der Causa Wullf ziehen und wieder zu einem überparteilichen Menschen zurückkehren, der nicht aus der aktiven Politik kommt. Wir brauchen gerade jetzt einen neuen Bundespräsidenten, der schon durch die Person das genaue Gegenteil zu Wulff ausstrahlt. Das geht nicht gegen die Person de Maiziere, aber gegen sein momentane tiefe Verankerung im parteipolitischen Gefecht. Er kommt aus der Bundesregierung und soll in einem Schritt neutrales Staatsoberhaupt werden. Dieses Experiment sollte man unterlassen.

Frau Merkel soll 30 Minuten nach Wulff eine Pressekonferenz halten. Da wird sie wohl schon einen Namen in der Tasche haben. Hier sollten ruhig ein paar Tage der Besinnung vergehen, bevor es  zu einer vernünftigen und tragbaren – ÜBERPARTEILICHEN – Entscheidung kommt. Heute muss sich die Parteiendemokratie beweisen, fernab von Gedankenspielen über künftige Koalitionen in Berlin!

Comments
3 Responses to “Aus aktuellem Anlass: Wer sollte Bundespräsident Wulff nachfolgen!”
  1. Christian says:

    Die deutsche Politik darf sich nun auf keinen Fall einen Präsidenten leisten, der wieder beim Volk durchfallen könnte. Ein dritter Rücktritt in Folge würde alles nur noch lächerlich machen – auf Dauer.

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